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Generalbass

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Generalbass Artikel

Der Generalbass oder basso continuo ist das harmonische Gerüst in der instrumentalen Ensemble-Musik des Barocks. Wegen der großen Bedeutung des Generalbasses in dieser Zeit wird diese Epoche auch Generalbasszeitalter genannt.

Der Generalbass besteht aus der tiefsten Instrumentalstimme in Verbindung mit zu dem musikalischen Ablauf passenden Akkorden. Diese werden nicht ausgeschrieben, sondern durch durch Ziffern und andere Symbole angegeben, die unter die Noten der Generalbassstimme geschrieben werden (Bezifferung). Die genaue Realisierung der Akkorde ist damit dem Spieler überlassen und ist häufig improvisiert. Moderne Notenausgaben enthalten aber häufig eine vom Herausgeber angefertigte mögliche Realisierung der Akkorde in Notenschrift (ausgesetzter Generalbass). Sehr frühe Generalbassstimmen haben häufig keine Bezifferung. Der Spieler muß dann die Akkorde aus dem musikalischen Zusammenhang erschließen.Für die Ausführung der Akkorden kommen mehrstimmigen Instrumente wie z.B. Orgel, Cembalo, Spinett, Laute, Theorbe, Gitarre oder Harfe in Frage. Die Bassstimme selbst wird häufig von einem Bassmelodieinstrument mitgespielt (z.B. Violoncello, Fagott, Viola da Gamba). In größeren Besetzungen können mehrere Akkord- und Bassinstrumente eingesetzt werden. Es wird üblicherweise nicht angegeben, welches Instrument den Generalbass spielt, diese Entscheidung bleibt den Aufführenden überlassen und ist abhängig von der genauen Entstehungszeit, dem Entstehungsort und dem Charakter des Musikstücks.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Am Südpol denkt man, ist es heiß. Ein Opernschiff? Was will das hier? In dem Eis? Am Südpol? Mit Klavier? Klar doch, dieses herrlich menschelnde Federvieh, das immer gut angezogen durch die Welt watschelt und auch schonmal auf dem Frackhosenboden den Eisberg runterrutscht -- dass man sowas schon des Fracks wegen eher in der Opernpremiere vermutet als bei der Hatz auf Heringe, diese Idee...

Ausführung des Generalbasses

Die Bezifferung besteht aus einer oder mehreren Ziffern, die unter dem Basston vertikal angegeordnet werden. Sie kennzeichnet die passenden Akkorde, wobei lediglich die Abweichung vom Normalen notiert wird.

Als Normal wird der sogenannte Grunddreiklang angenommen, der aus dem Basston mit der leitereigenen Terz und Quinte besteht. Eine Sext (6) bzw. eine Quart (4) ersetzen die Quinte bzw. die Terz, falls keine anderen Angaben gemacht werden. Alle anderen Ziffern gelten als Ergänzung des Dreiklanges, so dass eine notierte 7 als Vierklang aus Grundton, Terz, Quint und Sept interpretiert wird.

Buch-Tipp: Am Südpol, denkt man, ist es heiß. CD. . Gelesen von der Autorin. CD in Pinguin-Form Ein Opernschiff? Was will das hier? In dem Eis? Am Südpol? Mit Klavier? Klar doch, dieses herrlich menschelnde Federvieh, das immer gut angezogen durch die Welt watschelt und auch schonmal auf dem Frackhosenboden den Eisberg runterrutscht -- dass man sowas schon des Fracks wegen eher in der Opernpremiere vermutet als bei der Hatz auf Heringe, diese Idee...

Beispiele

Buch-Tipp: Der Mann der die Bäume pflanzte Bewegend und aufrüttelnd! Seitdem ich dieses Buch gelesen habe, ist Elzéard Bouffier ein Vorbild für mich. Er hat etwas Selbstloses geschaffen, was in der Geschichte kaum seinesgleichen findet. Das Einzigartige an dem Buch "Der Mann, der Bäume pflanzte" ist auch, dass es gerade einmal 38 Seiten umfasst. Diese Tatsache und die Tatsache, dass...
  • keine Bezifferung: Terz und der Quinte [c e g].
  • eine 6 über einer 4: Quart und Sext [c f a], Quartsextakkord, enspricht der zweiten Umkehrung.
Buch-Tipp: Der Sammler der Augenblicke (Bilderbücher) Ein wunderschönes Buch, das Stille verbreitet Über der Wohnung der Eltern des Jungen, der diese Geschichte erzählt, lebt für kurze Zeit der Maler Max. Max malt jeden Tag Bilder, die noch niemand sehen darf, weil sonst der unsichtbare Weg, der zu jedem Bild führt, verloren geht. Abends Spielt der Junge Geige und Max singt dazu oder erzählt...
  • 56: Terz, Quint und zusätzlich die Sext [c e g a], Sixte ajoutée.
Buch-Tipp: Deutsche Predigten und Traktate. Klassiker der christlichen Mystik, stets noch lesenswert Zur Zeit der Kirchenspaltung in dem ausgehenden Mittelalter sehnten sich viele Menschen nach einer direkten Gotteserfahrung. Sie wandten sich der Mystik zu, dem Versuch, Gott durch religiöse Versenkung näherzukommen. Zu den bekanntesten Mystikern zählte an der Wende vom 13. zu dem 14. Jahrhundert...

Typische Vorhalte

  • 43: Die Terz wird durch die Quart vorgehalten, es wird zunächst die Quart gespielt und in dem gleichen Akkord dann zur Terz aufgelöst [c f-e g].
  • 65: Die Quint wird durch die Sext vorgehalten [c e a-g].
  • 98: Die Oktave wird durch die None vorgehalten. Damit ergibt sich ein Vierklang, da der Grundton in der Auflösung durch die Oktave verdoppelt wird [c e g d-c].
  • 65 über 43: Die Terz und die Quinte werden durch die Quart und die Sexte vorgehalten [c f-e a-g].

Eine Sekundvorhalt (das wäre eine 21) kann nicht in Ziffern notiert werden, da er in der Bassstimme stattfindet und deswegen in dem Notenbild notiert werden muss.

Buch-Tipp: Die Klippenland-Chroniken: Die Klippenland-Chroniken 08. Quint und die Eisritter. Die Klippenland-Chroniken 8: Bd 8 Rowling muss neidisch werden!!! Paul Stewart, bester Autor aller Zeiten, setzt mit diesem Buch den 4. Teil der Buchreihe fort. Und auch das Prinzip ist ähnlich: Es gibt viel Rätsel, die am Ende des Buches gelöst werden, die Hauptrollen bleiben die meiste Zeit an einem Ort und es geht nicht so sehr um rasante Kämpfe. Dieses Prinzip erinnert sehr...

Alterationen

Der Generalbass geht grundsätzlich von leitereigenen Tönen aus. In einem Stück, das in C-Dur notiert ist, ergibt sich damit folgender Tonvorrat: c, d, e, f, g, a, h.

Da auch schon in dem Barock ein größerer Tonumfang genutzt wird, gibt es Notationen, mit denen die Alteration eines leitereigenen Tons zu einem leiterfremden angezeigt wird.

  • 7b: Der Septvierklang wird statt mit der leitereigenen Sept h mit der leiterfremden Sept b ausgeführt.
  • 3b: Der Grunddreiklang wird mit der leiterfremden kleinen Terz und damit in moll ausgeführtDie Bezifferung gibt keinen Aufschluss darüber, wie die entsprechenden Töne in dem Akkord angeordnet sind, der Spieler hat also die Auswahl, den Grundakkord über c als [c e g] zu spielen, wobei zwischen den Tönen jeweils eine Terz liegt. Er kann aber auch [c g e] spielen, so dass der Klang aus einer Quint plus einer Sext besteht. Die Regeln der korrekten Stimmführung müssen auch in dem Generalbass beachtet werden, was besonders das Verbot von Quint- und Oktavparallelen betrifft.
Buch-Tipp: Die Klippenland-Chroniken: Die Klippenland-Chroniken 09. Quint und der Kampf der Himmelsgaleonen. Die Klippenland-Chroniken 9: Bd 9 Gelungener Abschluss "Quint und der Kampf der Himmelsgaleonen" ist der letzte Band der Klippenland-Chroniken von Paul Steward und Chris Riddell. Chronologisch gesehen liegt er aber vor den Ereignissen, von denen wir in den ersten Folgen gelesen haben. So schleicht sich stets ein kleiner Unterton von Trauer mit ein, wenn man in dem Hinterkopf hat, was...

Grenzen der Generalbassnotation

Das Konzept der leitereigenen Töne beschränkt die Generalbassnotation praktisch auf Musik, die harmonisch in dem näheren Umfeld der Grundtonart bleibt (siehe Quintenzirkel), da Modulationen zu weiter entfernten Tonarten zu einem Übermass von Alterationen führen und die Lesbarkeit der Notation beeinträchtigen würden.

Damit ist der Generalbass für die Musik in dem Barock geeignet. Die nachfolgenden Epochen haben sich größere harmonische Zusammenhänge erschlossen und die klangliche Differenzierung in dem Klangkörper weiter entwickelt, so dass es ab der Wiener Klassik nicht selbstverständlich ist, dass das Fagott die gleiche Stimme wie die Violoncelli spielen und dass das harmonische Gerüst durch ein mehrstimmiges Instrument gestützt wird.

Damit wurden andere Notationen (ausgeschriebene Partitur) und ein anderes Harmonieverständnis (Stufentheorie, später Funktionstheorie) erforderlich.

Buch-Tipp: Die Quints. lesenwert Die Trilogie habe ich geradezu, nachdem ich die anderen Bücher gelesen hatte, gerade zu verschlungen. Maximilianes Einstellung zu dem Leben und zur Heimat ist aussergewöhnlich und ohne falsche Sentimentalitäten. Regt zu dem Nachdenken an.

Abgrenzung zu verwandten Notationsarten und Harmoniekonzepten

Die Generalbassnotation ist sowohl eine Notationsmöglichkeit als auch eine Grundlage des Harmonieverständnisses in der Musik ihrer Zeit.

Die Stufentheorie hat die Idee der Normalversionen, der Bezifferung von abweichenden Elementen und die Basis der leitereigenen Töne übernommen, aber die Bindung an die Basslinie aufgegeben. Statt dessen ist der abstrakte Klang Ausgangspunkt der Behandlung - von der normalen Dreiklangsstruktur abweichende Bassverläufe müssen gesondert durch Ziffern angegeben werden.

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